fri. sep. 30 2022
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wien/Austria

Guitar concert by Šimanský und Niesner (CZ), Eric Arn
Psychic Vienna präsentiert: Tschechischen Gitarristen Šimanský und Niesner lassen sich vom Country-Blues und amerikanischen Folksongs, vom Mississippi-Delta und den Appalachen sowie von atonale europäischen Avantgarde inspirieren, aber durch die Entwicklung eines idiosynkratischen Vokabulars, das auf den gelebten melancholischen Paradoxien Mitteleuropas beruht, neu interpretiert.
Der Wiener-Ami Eric Arn spielt Gitarre solo und u.a. mit Primordial Undermind, Vienna Improvisers Orchestra und Bird People. Arn entlockt flirrenden Ambient-Noise, an Derek Bailey oder Bill Orcutt erinnernde atonale oder gewissermaßen kaputte Tonfolgen oder meditative Improvisationen, bevor dann mit eine Komposition folgt, die sich auch im klassischen Takoma-Katalog gut gemacht hätte.
Das neue Album Všechno Dobré der tschechischen Gitarristen Šimanský und Niesner ist eine Antwort auf unruhigen Zeiten. Sie lassen sich vom Country-Blues und amerikanischen Folksongs, vom Mississippi-Delta und den Appalachen sowie von atonalen Elementen der europäischen Avantgarde inspirieren. Dieser oft als “American Primitive” bezeichnete Stil wird durch die Entwicklung eines idiosynkratischen Vokabulars, das auf den gelebten melancholischen Paradoxien Mitteleuropas beruht, neu interpretiert.

Všechno Dobré ist meditativ, eine Manifestation der Hingabe an und der Versenkung in dieses Instrument. Šimanský und Niesner verwenden Western- und Lap-Steel-Gitarren und bauen Drone-Soundscapes mit einer Shruti-Box. Ihre Melodien sind eine Projektionsfläche für das Unterbewusste. "Man entspannt sich, und die Saiten spielen sich selbst", bemerkt Šimanský.

Der Wiener-Ami Eric Arn spielt Gitarre solo und u.a. mit Primordial Undermind, Vienna Improvisers Orchestra und Bird People. Veröffentlichte 2013 sein erstes Soloalbum "Points of Fissure", 2017 "Orphic Resonance" auf Feeding Tube Records und 2021 "Higher Order" auf Carbon Records.
»Arn entlockt seiner Gitarre flirrenden Ambient-Noise, an Derek Bailey oder Bill Orcutt erinnernde atonale oder gewissermaßen kaputte Tonfolgen oder meditative Improvisationen, bevor dann mit eine Komposition folgt, die sich auch im klassischen Takoma-Katalog gut gemacht hätte» (Holger Adam, Skug)

link: neue Album von Šimanský und Niesner , Šimanský und Niesner , eric arn
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