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tue. mar. 21 2017
off theater
wien/Austria

invidia music:kmet
invidia, die neue produktion von grischka voss im off theater
musik: kmet
In ihrer aktuellen Arbeit „Invidia - Der böse Blick“ kreiert Grischka Voss ein fulminantes Tanztheater zu einem Thema, das uns seit Anfang der Menschheit beschäftigt: den Neid.
Die Bühne ist in den Neid-Farben schwarz, grün und rot gefärbt, Invdia zieht ihre Bahnen und hinterlässt verdorrtes Gras und tote Tiere, ein übergroßes Auge kreist unheilvoll mit seinem Blick, im Wechsel von Schattenspiel und Tanz lotet Voss Neid in seinen verschiedensten Spielarten aus. Dazu schmettern die Performer düstere Songs musikalisch und akustisch untermalt von KMET.
Sprachlos und neidvoll
Zum ersten Mal verzichtet Voss bei diesem Stück gänzlich auf Sprache und konzentriert sich auf Tanz, Bewegung, extreme Körperlichkeit sowie expressive Mimik.
Wie in allen ihren Stücken unterlegt Voss auch „Invidia“ mit autobiografischen Elementen: „Diese Arbeit ist zum Teil sehr persönlich und intim. Ich gebe extrem viel preis von mir. Gleichzeitig möchte ich auch, dass sich das Publikum meinem Stück und der Thematik nicht entziehen kann,“ erzählt Grischka Voss. Was sie genau plant, um ihr Publikum vor oder während der Vorstellung in Neid zu versetzen, verrät sie aber noch nicht.
Neid als wesentlicher gesellschaftlicher Indikator
Auf der Bühne präsentiert sich der Neid intensiv und exzessiv in seinen verschiedenen Ausprägungen. Besonders interessiert Voss, wie sich Neid in der Familie auswirkt: Wenn Eltern ein Kind bevorzugen oder der Geschwister-Neid, wer ist Neider, wer ist „Neid-Erreger“. Aber auch in der Gesellschaft. „Neid hat einen unglaublich wichtigen Effekt auf die Gesellschaft, ist ein Indikator dafür, dass etwas in einer Gesellschaft nicht passt. So ist Gefühl von Neid oft eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Neues entstehen kann.“, so Voss.
Besetzung:
Konzept: Grischka Voss
Regie: Grischka Voss, Kristina Bangert
Musik: KMET
Tanz und Choreographie: Peter Beil
Schauspiel: Rosa Braber, Grischka Voss
Bühnenbild: Nora Scheidl
Kostüme und Objekte: Stéphanie Troehler, Grischka Voss
Assistenz, Technik: Jennifer Skriwan
Produktion: Monika Bangert, Ernst Kurt Weigel
Presse: Simon Hajós