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thu. may 24 2018
ernst krenek institut
krems/Austria

audible atoms. ernst kreneks synthesizer neu interpretiert
werke von angelica castello, martina claussen, irradiation, tobias leibetseder, lukas jakob lÖcker, michael mayr, luiza schulz vazquez und astrid schwarz interpretiert von den komponistinnen und komponisten selbst. anmerkungen zum elektronischen schaffen ernst kreneks von clemens zoidl (ernst-krenek-institut, krems)
Ein besonderes Highlight steht im Zentrum dieses Abends: eines der ältesten, original erhaltenen Synthesizer-Systeme der Serie 100 von Donald Buchla. Der Modular-Synthesizer, 1967 für Ernst Krenek angefertigt, wurde 2017 rundum renoviert und wird derzeit als Leihgabe von Kompositions-Studierenden von Univ. Prof. Volkmar Klien an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz zur Entwicklung eigener Werke verwendet.

Schon in den 1950er Jahren entdeckte Ernst Krenek elektronische Musik für sich und erkundete in seiner charakteristischen Neugier, Aufgeschlossenheit und Akribie das weite Feld der elektronischen Klänge. Ein Potential von nie da gewesenen Klangwelten eröffnete sich: die von Krenek als „Atome des Hörbaren“ beschriebenen Sinustöne, dazu Sägezahn- und Rechtecks-Schwingungen, Modulationen, Filter und Verhallung.
Wie sich die Sounds dieses wertvollen Klanggeräts anhören und wie sich diese in das aktuelle Musikschaffen einfügen, werden die Werke von Tobias Leibetseder, Astrid Schwarz, ANGÉLICA CASTELLÓ, Luiza Schulz Vazquez, Martina Claussen und Irradiation zeigen.

Die Veranstaltungsreihe Ernst Krenek Forum live lädt ein, bei einem Glas Wein in gemütlicher Atmosphäre zu genießen, zu hören und mitzureden.

Im Gespräch:
Volkmar Klien, Prof. für Computermusik & Elektroakustische Komposition, Anton Bruckner Privatuniversität
Clemens Zoidl, Archivar des Ernst Krenek Instituts